Schulleiter der Hansa-Realschule Rainer Drubba geht in den wohlverdienten Ruhestand

Welcher Schüler träumt nicht davon, später einmal Schulleiter der eigenen Schule zu werden. Für Rainer Drubba ging dieser Traum vor 15 Jahren in Erfüllung. Nun trat er in den wohlverdienten Ruhestand.

Noch unter Dr. Enste als Schulleiter besuchte Rainer Drubba die Hansa-Realschule von 1964 bis 1969. Nach einem Wechsel zum Ostendorf-Gymnasium Lippstadt studierte er Germanistik und Sozialwissenschaften und kam zum Referendariat an die Hansa-Realschule zurück. Von 1978 an sammelte er viele Jahre Berufserfahrung an der Edith-Stein-Realschule Lippstadt, bevor er 1996 als zunächst zweiter, dann erster Konrektor als Schulleitungsmitglied aktiv wurde. Seit dem 16.02.2004 leitete er dann in der Nachfolge von Horst Wollenweber die Hansa-Realschule Soest, in der er, wie er in seiner Rede betonte, sich immer sehr wohl fühlte und die gemeinsame Arbeit mit den Kolleginnen und Kollegen genoss.

Eine Verabschiedung im kleinen Kreis umzusetzen, war sein ausdrücklicher Wunsch, mit dem er seinem Naturell treu blieb, sich nicht in den Mittelpunkt zu setzten, sondern die Teamplayer der Schule zu motivieren und zu unterstützen.

Deutlich wurde dies auch in den Reden der Gäste. Dezernentin Susanne Zerbo-Jonigk betonte die offene und natürliche Art des scheidenden Schulleiters, der mit seiner Wesensart die Schule bereichert habe. Sowohl als Schulleiter als auch als Lehrer hatte er die zentrale Eigenschaft, die im Lehrberuf unerlässlich ist: Kinder zu lieben. In ihrer Ehrung betonte sie, dass Rainer Drubba auch im Kreis der Schulleiterinnen und Schulleiter immer ein verlässlicher Partner gewesen sei.

Der Bürgermeister Dr. Ruthemeyer hob in seinen Worten hervor, dass die Hansa-Realschule immer kooperativ mit der Stadt Soest zusammengearbeitet habe. In der schwierigen Zeit der Umstellung des Schulstandorts auf das Sekundarschulsystem sei deutlich geworden, dass das Herz ohne Zweifel an der Realschule hänge, gleichwohl aber auch eine konstruktive gemeinsame Arbeit in dieser Situation umgesetzt worden sei. Auch dank seines Einsatzes sei die Kooperation zweier Schulformen gelungen, die im Kreis Soest seinesgleichen suche.

Konrektor Heinz-Jürgen Rüterbories, der die Schule bis zum Auslaufen im Jahr 2020 kommissarisch leiten wird, dankte R. Drubba für die kollegiale Zusammenarbeit und sah das vertrauensvolle Betriebsklima als Basis für eine Schulentwicklung aus dem Kollegium heraus, die auch in der Phase des Auslaufens neue Projekte angestoßen bzw. intensiviert habe.

Der Lehrerratsvorsitzende Herbert Schenk sprach R. Drubba für das hohe Maß an Kollegialität seinen Dank aus. Mit dem Verständnis eines primus inter pares sei Rainer Drubba eine hohe Vertrautheit mit den Kolleginnen und Kollegen gelungen.

Bei seinem zuvor im eigenen Haus vorgenommenen Abschied von den Schülerinnen und Schülern betonten die SV-Vertreter, dass R. Rainer Drubba sowohl als Schulleiter als auch als Lehrer immer ein offenes Ohr für die Anliegen sowie Sorgen und Nöte der Schüler hatte und damit ein besonderes Vertrauensverhältnis schuf.

In seiner Abschlussrede bedankte sich Rainer Drubba ausdrücklich für die Zeit an der Hansa-Realschule. Mit Hilfe der Unterstützung durch die Dezernentin Frau Zerbo-Jonigk sei auch die schwierige Phase des Auslaufens bisher sehr gut gelungen. An Dr. Ruthemeyer gewandt, dankte er für die Kooperation mit der Stadt Soest, die mit der Erneuerung der Turnhalle sowie der Fachräume immer Engagement für die gute Ausstattung der Schule gezeigt habe.

Im Blick auf die Hansa-Realschule erinnerte er an zahleiche schulinterne Entwicklungen und Projekte der Schule, wie z. B. die Einrichtung eines Checklistensystems im Rahmen der eigenständigen Arbeit der Schülerinnen und Schüler. Mit seinem Hinweis auf das Sozialprojekt der Schule mit dem Hanse-Zentrum sowie viele gemeinsame Aktivitäten und Projekte zeigte er auf, dass auch zwischenmenschlich wichtige Erfahrungsräume und viel Freude am Schulleben vermittelt wurden.Ein Weiterleben zahlreicher Elemente der Hansa-Realschule in der neu entwickelten Sekundarschule freute R. Drubba.

Er betonte in seinen Abschlussworten die Bedeutung einer guten Beziehungsebene zwischen Schülern und Lehrern, die eine entscheidende Voraussetzung für eine positive schulische und menschliche Entwicklung der Heranwachsenden sei.

Den verbleibenden Schülerinnen und Schüler wünscht er, ebenso zielstrebig und erfolgreich zu werden wie Generationen von Realschülerinnen und Realschülern zuvor. Man könne in unserer offenen Gesellschaft und in der Stadt Soest mit seinem breiten Bildungsangebot alles werden, sogar Schulleiter der vormals eigenen Schule.

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